Die kommunalpolitische Vereinigung (KPV) der CDU Heidelberg setzte ihre Tour durch Heidelberger Firmen fort. So konnte, im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit, der KPV-Kreisvorsitzende und Stadtrat Martin Ehrbar den Vorstandsvorsitzenden des Heidelberger Industriekreises Herr Jürgen Däuber, der auch Standortleiter der Firma Henkel im Pfaffengrund ist, treffen.

Bei diesem Besuch waren auch, neben den KPV-Kreisvorstandsmitgliedern Karin und Peter Weidenheimer, Ruth Hörner, Franz-Josef Lorenz, Olivier Henry, Altstadtrat Manfred Benz und Michael Segner, der Kreisvorsitzende der CDU Alexander Föhr und der Stadtrat Werner Pfisterer mit dabei.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Herrn Däuber am Henkel Firmenstandort im Heidelberger Stadtteil Pfaffengrund. Nach einer kurzen Einführung zu Henkelprodukten in der Forschungshalle des Unternehmens, konnten die Teilnehmer an aufgebauten Karosserie-teilen und anderen Produkten ersehen, wo die Henkel-Materialen alle zum Einsatz kommen. Für den Autobau stellt die Firma derzeit auch u.a. ein neues Produkt für die Abdichtung von Autokarosserien her, welches zurzeit führend am Markt ist. Das Unternehmen ist am Heidelberger Standort mit 670 Mitarbeitern und 40 Ausbildungsplätzen mit bedarfsgerechter Ausbildung und Übernahmegarantie bei guten Leistungen, ein ernstzunehmender Arbeitgeber. Es werden 50.000 Tonnen Fertigware pro Jahr produziert, wobei es sich hier nicht um eine Chemiefirma handelt, sondern hier werden lediglich Materialien gefüllt und gemischt und ist dadurch nicht vergleichbar mit der BASF. Gerne würde die Firma am Standort noch auf ca. 75.000 Tonnen Fertigwarenproduktion wachsen, hier spielen dann aber auch einige Faktoren in die Heidelberger Kommunalpolitik mit. So stellt sich auch heute schon der Autobahnanschluss Rittel als Engpass für die Logistik dar, ebenso fehlen noch die Park- und Halteflächen für LKW sowie Sozialräume für die LKW Fahrer. Zu schaffen macht der Firma auch die undurchsichtige Verkehrsplanung rund um das Firmengelände, wo es sinnvoller wäre die Verkehrsteilnehmer untereinander besser zu trennen, um Klarheit für alle herzustellen. Auch wünscht man sich bei Planungen der Stadt, besser und frühzeitiger eingebunden und der Breitbandausbau müsste auch deutlich vorangetrieben werden. Nicht minder wichtig sei auch der Bau der 5. Neckarquerung, die den Verkehr in Heidelberg deutlich reduzieren würde und damit die Logistik für Heidelberger Unternehmen erleichtern würde. Ebenso wurde das Fehlen von Gewerbeflächen in Heidelberg kritisiert. Nach seinem größten Wunsch gefragt, sagte Herr Däuber: „Sein größter Wunsch an die Politik ist die Planungssicherheit für seine Firma, wie auch für die Unternehmen des Industriekreises, da nur so eine Firma einen Standort langfristig aufrechterhalten kann“.

Nach einer ausführlichen und angeregten Diskussion in den Besprechungsräumen der Firma, bedankte sich der KPV-Kreisvorsitzende und Stadtrat Martin Ehrbar bei Herrn Däuber für die offene und ehrliche Diskussion und sagte zu, dass die KPV wie auch die CDU selbst gerne weiter Ansprechpartner bei Problemen und Wünschen für sein Unternehmen, wie auch den Industriekreis selbst, zur Verfügung steht. Sigrid Kirsch, Pressesprecherin KPV

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