Forderung: Heidelberg braucht mehr Personal und ein eigenes Präsidium
Das Thema Sicherheit und ein neues Polizeipräsidium in Heidelberg müssen nach Ansicht der CDU Heidelberg in den Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und CDU eine zentrale Rolle spielen. „Die uns vorliegenden Zahlen über die steigende Kriminalität in Heidelberg zeigen, dass es großen Handlungsbedarf gibt“, sagt der Vorsitzende der CDU Heidelberg, Alexander Föhr. Neben zusätzlichen Neueinstellungen in vierstelliger Höhe in den nächsten Jahren, fordert die Heidelberger CDU den Hebel auch an der Struktur anzusetzen. „Die Zusammenlegung der Polizeidirektion Heidelberg mit dem Polizeipräsidium Mannheim hat sich als Fehler erwiesen. Dieser muss korrigiert werden. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung und der Polizei über die neue bürgerferne Struktur ist beträchtlich“, so Föhr weiter. Ein Polizeipräsidium Heidelberg ist aus Sicht der CDU die richtige Antwort darauf. Dies gelte schon deshalb, weil Heidelberg, der Rhein-Neckar-Kreis und der Neckar-Odenwald-Kreis auf der einen Seite und Mannheim auf der anderen Seite nach den vorliegenden Zahlen über unterschiedliche Kriminalitätsstrukturen verfügen. Die CDU Heidelberg wird dieses für die Stadt so wichtige Thema über die regionalen Abgeordneten in den Koalitionsverhandlungen platzieren, verspricht Föhr. Es sei zu hoffen, dass die Grünen an dieser Stelle nicht auf die Fortsetzung der Politik der abgewählten grün-roten Regierung beharren. Weitere wichtige Projekte sind für die CDU laut Föhr die Einführung von Bodycams für die Polizisten sowie eine Erleichterung von Maßnahmen zur Videoüberwachung an Kriminalitätsschwerpunkten.
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