Am Montag, den 18. Mai 2015, trafen sich die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes im neuen Gast- und Veranstaltungsraum des aufwendig renovierten Gasthauses „Wolfsbrunnen“, das am 1. Mai hatte nach fast siebenjähriger Schließung seine Pforten wieder geöffnet hatte.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Kreisvorsitzender Alexander Föhr sieben Schülerinnen und Schüler vom St. Raphael Gymnasium aus Neuenheim. Sie bilden die Delegation, die im Rahmen eines Wettbewerbs des Europäischen Jugendparlaments nach Gewinn der regionalen Auswahlsitzung zur nationalen Auswahlsitzung nach Passau reisen wird. Nach einer kurzen Präsentation der Arbeit des Europäischen Jugendparlaments als Teil des European Youth Parliaments (EYP) konnte Alexander Föhr der Delegation einen von den Kreisvorstandsmitgliedern gefüllten Spendentopf zur Unterstützung der Reise nach Passau überreichen.
Im Anschluss diskutierte der Kreisvorstand über die Flüchtlingssituation in Heidelberg. Einstimmig kritisierte der Vorstand, dass die Grünen mit der Flüchtlingsfrage Parteipolitik machen. Die Kritik, Heidelberg würde sich in dieser Frage der Verantwortung entziehen, wurde zurückgewiesen. Die Stadt ist sich ihrer Verantwortung wohl bewusst und stellt sich ihr voll umfänglich. Einstimmig stellte sich der Kreisvorstand hinter den Vertragsentwurf mit dem Land, der eine Aufrechterhaltung der Notunterkünfte im Patrick-Henry-Village bis zum 30. April 2016 vorsieht. Gleichzeitig votierten die Mitglieder des Kreisvorstandes für eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Flüchtlinge im Land und dafür, die Zahl der Aufzunehmenden zu ihrem Wohl an der bestmöglichen Unterstützung und Versorgung auszurichten. Dafür, so stellte der Kreisvorstand fest, müssten aber auch die Anzahl der Betreuer aufgestockt und ein Shuttlebusbetrieb eingerichtet werden. Erörtert wurde dann das Thema Mitgliederwerbung und –pflege, ein Thema – dem stimmten alle zu –, das in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird. „Mitgliederwerbung und –pflege sind elementare Themen, bei denen es zum einen um die Gewinnung von Neumitgliedern geht, zum anderen aber auch darum „Altmitglieder“ bei der Stange zu halten und in die Parteiarbeit einzubinden“, stellte Alexander Föhr fest. Ein kleiner Arbeitskreis wird sich künftig mit diesen Fragen beschäftigen. Zum Schluss berichtete Landtagskandidatin Nicole Marmé über Aktuelles zur Landtagswahl 2016.
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