Pressemitteilung der CDU Heidelberg

Neues Konferenzzentrum: CDU Heidelberg will Standorte am Bahnhof und am Neckar prüfen

Kreisvorstand stimmt für Streichung des Universitätsbauamtes und für Prüfung des Standorts Stadthalle

In der konstituierenden Sitzung des neugewählten Vorstands der CDU Heidelberg am Freitag, den 17. April 2015, stand das Thema „Standort Konferenzzentrum“ ganz oben auf der Tagesordnung. In einer lebhaften Debatte wurde über die Standorte für das Heidelberger Konferenzzentrum, die einer intensiveren Prüfung unterzogen werden sollen, diskutiert und abgestimmt. Mit großer Mehrheit bestätigt wurden dabei die im Beteiligungsverfahren erarbeiteten Standorte am Hauptbahnhof (Print Media Academy (PMA) und Bahnstadt Südeingang Hauptbahnhof) sowie das Altklinikum Nord-Ost (Bergheim).Der Standort „Universitätsbauamt“ an der Berliner Straße hingegen stieß auf große Kritik. „Es war die Überzeugung fast aller Vorstandsmitglieder, dass zwei Faktoren für die Standortwahl entscheidend sein müssen: Die Nähe zum Hauptbahnhof und zur Autobahn oder die Nähe zur historischen Altstadt. Der Standort nördlich des Neckars erfüllt keine dieser Kriterien in ausreichendem Maße“, so der Heidelberger CDU-Vorsitzende Alexander Föhr. Auch der Umstand, dass die zukünftige Verkehrserschließung im und rund um das Neuenheimer Feld völlig ungeklärt ist, spricht gegen den Standort Universitätsbauamt/ Jahnstraße (Titel bei der Präsentation im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss (SEVA) am 15. April 2015).

Aus diesen Gründen stimmte der Vorstand der CDU Heidelberg mit überwältigender Mehrheit für einen Antrag auf Streichung des Standortes „Universitätsbauamt/Jahnstraße“.

Darüber hinaus wurde über weitere Standorte diskutiert, die bisher laut Verwaltungsvorlage nicht näher geprüft werden sollen. Hierbei kam auch die Standortprüfung rund um die Stadthalle zur Sprache. „Es war eine sehr sachliche und kritische Diskussion. Wir haben lange über die Stadthalle geredet“, so Föhr, „wohl wissend, dass dieser Standort durch die Vergangenheit und den Bürgerentscheid emotional vorbelastet ist. Wir akzeptieren das Votum aus dem Jahr 2010, glauben aber, dass – im Gegensatz zu früher – eine vertiefte Prüfung anderer Varianten (z.B. zum großen Teil unterirdisch oder mit einer stärkeren Einbindung des Neckars) in die Standortfrage miteinbezogen werden sollte.“ Am Ende stimmte die Mehrheit  des Vorstandes dafür, einen Antrag auf vertiefte Prüfung des Standortes „Stadthalle“ zu unterstützen. Für sie war es der einzig mögliche Standort, der Synergieen in Sachen Wirtschaftlichkeit herstellen und – wie auch der Standort Altklinikum – mit der Nähe zur Altstadt punkten kann. „Wir glauben, dass die Festlegung auf die beiden Standortschwerpunkte „Hauptbahnhof“ und „Altstadt/Altklinikum“ sinnvoll ist, da sie sich am besten vergleichen lassen und die größten Vorteile haben“, erklärte Föhr.
Die CDU hofft auf Unterstützung für diesen Kurs auch durch andere Gemeinderatsfraktionen. „Die Sitzung des Stadtentwicklungsaausschusses hat gezeigt, dass viele noch unentschlossen sind. Wir hoffen deshalb darauf, viele Kolleginnen und Kollegen von unserem Kurs überzeugen zu können und die Standorte Bahnstadt, Print Media Academy, Altklinikum und Stadthalle gleichberechtigt und offen zu prüfen. Einen Favoriten unter diesen vier gibt es für uns als CDU nicht. Diesen kann es erst nach der Prüfung geben“, erklärte Föhr abschließend.

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